Schlaf ohne Störung: Unser pneumologisches Spektrum
Die Schlafapnoe ist ein nicht nur in Deutschland weit verbreitetes und dabei häufig unterschätztes Problem, denn ein großer Teil der Bevölkerung schnarcht. Dabei zeigen Untersuchungen, dass das Schnarchen bei etwa ein bis zwei Prozent der Betroffenen bereits Krankheitswert aufweist. Besonders, wenn es zusammen mit Atemstillständen auftritt, kann Schnarchen eine schwere Störung des Schlafes und einen erheblichen Sauerstoffmangel verursachen. Nicht selten zählen zu den Spätfolgen einer unbehandelten, weil in ihren Auswirkungen unterschätzten Schlafapnoe dann Schädigungen des Herz-Kreislaufsystems wie Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen, schlecht einstellbarer Bluthochdruck und sogar Schlaganfälle.
Diese Störungen von Schlaf und Atmung sicher zu identifizieren und zu therapieren ist deswegen ein wesentliches Ziel des Fachbereichs Pneumologie an der Klinik Augustinum München.
Zur Diagnose gefährlicher Atemregulationsstörungen im Schlaf verfügt unser Haus seit 1996 über ein anerkanntes Schlaflabor. Hier wird professionell getestet, ob und wie es durch Sauerstoffmangel zu chronischen Störungen kommt. Sein Leistungsspektrum umfasst dabei zwei 16-Kanal Polysomnografieplätze (Polysomnografie = Untersuchung in einem Schlaflabor). Messungen finden an sieben Tagen in der Woche statt. Die Behandlung erfolgt mit verschiedenen Formen der nasalen Überdruckbeatmung (CPAP) und Langzeit-Sauerstofftherapie. |
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