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In München sind Herzpatienten am besten versorgt

24.01.2009, München
München, 24. Januar 2009. Großer Andrang herrschte heute beim 12. Kardiologie- und Kardiochirurgie-Symposium der Klinik Augustinum München im Hotel Bayerischer Hof. Vor mehr als 600 Fachkollegen stellten Prof. Michael Block, Chefarzt der Kardiologie an der KAM und weitere geladene Dozenten neueste Behandlungsmethoden vor, die in München in der Klinik Augustinum bereits bei häufigen Herzerkrankungen angewandt werden.

Im Mittelpunkt des Interesses stand die Einführung der so genannten Kryoablation, die seit Sommer 2008 in der Klinik Augustinum München durchgeführt wird. Mit dieser besonders schonenden Methode kann die Ursache von Vorhofflimmern, einer weit verbreiteten und besonders tückischen Form der Herzrhythmusstörung, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit dauerhaft beseitigt werden - auch bei Patienten, die bereits durch andere Erkrankungen geschwächt sind. Bei der Kryoablation werden die für die Rhythmusstörungen verantwortlichen Lungenvenen durch einen mit Kühlmittel gefüllten 28 mm großen Ballon schlagartig vom linken Vorhof isoliert. Die Behandlung kann Patienten die dauerhafte Einnahme von Medikamenten ersparen und gefährliche Folgeschäden, etwa Schlaganfälle, verhindern. Behandlungsstandard bisher war die Hochfrequenzkatheterablation, ein schwieriger und langwieriger Eingriff mit beträchtlichen Risiken. Die neue Methode ist dagegen deutlich schneller und komplikationsärmer.

Die Münchner Mediziner konnten beim Symposium über noch mehr Erfolge berichten: In der Klinik Augustinum wird bereits die Implantation künstlicher Aortenklappen ohne Öffnung des Brustkorbs und Verwendung einer Herz-Lungen-Maschine praktiziert. Dabei wird die neue Herzklappe durch die Haut über die Herzspitze oder die Leiste direkt ins Herz eingeführt und dort eingesetzt. Vorteil: Das Operationsrisiko ist ungleich geringer, während der Patient bereits nach wenigen Tagen wieder vollkommen mobil ist.

Entsprechend positiv fällt auch Prof. Blocks Fazit der Veranstaltung aus: "Wir konnten einmal mehr zeigen, dass der Medizinstandort München im Bereich Kardiologie und Kardiochirurgie mittlerweile eine führende Rolle in Deutschland einnimmt. Die Innovationsdichte ist, bedingt durch die Vielzahl klinischer Einrichtungen und die universitäre Forschung meines Erachtens im nationalen Kontext einzigartig. Dies alles kommt hier direkt den Patienten zugute."

 

Ansprechpartner für die Presse:

Augustinum gemeinnützige GmbH

Christina Krahnke / Susanne Schäffer

ch.krahnke@augustinum.de / s.schaeffer@augustinum.de

 



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