Computertomographie

Anwendung in der Kardiologie und Angiologie

Herzkranzgefässe (Koronargefässe)

Die hohe zeitliche und räumliche Auflösung des CT Somatom Force ermöglicht es die Herzkranzgefässe in ungewohnter Schärfe und und Detailgenauigkeit darzustellen. Weiche und harte (verkalkte) Plaques sind besser abgrenzbar. In Stents mit nicht zu kleinem Durchmesser kann man hineinschauen. Bewegungsartefakte durch Atmung oder Herzkontraktion fallen nicht mehr ins Gewicht. Auch Herzrhythmusstörungen sind damit keine Kontraindikation mehr für das Herz-CT . Die erforderliche Strahlendosis konnte gegenüber den ersten kardialen 64-Zeiler  Computertomographen auf ca. 1/20 der ursprünglichen Strahlenbelastung reduziert werden. Sie entspricht der Strahlenbelastung weniger konventioneller Röntgenaufnahmen des Brustkorbs.

Vorbereitung des transfemoralen Aortenklappenersatz (TAVI)

Zur Vorbereitung des Ersatzes einer Aortenklappe mittels Kathetertechnik durch die Leiste ist eine detaillierte Vorkenntnis der Beckengefäße, Hauptschlagader und der Aortenklappe erforderlich. Das neue CT Somatom Force ermöglicht es bei den häufig alten und/oder multimorbiden Patienten die Kontrastmitteldosis zu senken und trotzdem die Bildschärfe in einer weniger als 2 Sekunden dauernden Bildaufnahme (Scan) zu erhöhen.

Darstellung der arteriellen Becken- und Beingefäße

Niedrigerer Kontrastmittelverbrauch bei hoher räumlicher Auflösung und gutem Kontrast sowie dynamische 4dimensionale Darstellungen machen die CT-Untersuchung zum Goldstandard zur Planung von interventionellen oder operativen Eingriffen.